Menschen

„Wer sind die Firmenhistoriker?“

Die Menschen hinter den Firmenhistorikern sind nicht nur ausgebildete Historiker, sondern haben schon als Bankkaufleute, Chemotechniker, Informatiker, Mediendidaktiker, Journalisten und Betriebswirte Erfahrungen gesammelt. Ihnen allen ist eines gemeinsam: Die Begeisterung für solide recherchierte und spannend präsentierte Geschichte(n).

Roman Krüger

M.A. | Projektkoordination Archiv & Recherche
Als Firmenhistoriker möchte ich den Wert und den Nutzen der Geschichte verdeutlichen.

Roman Krüger (Jahrgang 1985) studierte Neuere Geschichte und Wirtschaftsgeschichte in Düsseldorf. Als Firmenhistoriker koordiniert er unter anderem die laufenden Projekte, recherchiert selbst in Kellern und Archiven und ist dabei immer auf der Suche nach spannenden Geschichten. Ein interessantes Themenfeld ist für ihn die Entwicklung der Werbung. Die Fundstücke aus den Archiven und die Erkenntnisse aus der Vergangenheit sind von großem aktuellen Nutzen für Unternehmen, so Roman Krüger. „Das Wissen über die eigene Geschichte macht es möglich, in eine erfolgreiche Zukunft zu blicken.“

Roland Uhl

Archivteam
Ohne Vergangenheit gibt es keine Zukunft.

Roland Uhl ist 2011 aus dem aktiven Berufsleben ausgeschieden. Nun hat der Bankkaufmann, bzw. Bankfachwirt mehr Zeit sich seinen Interessen zu widmen. Besonders wichtig ist ihm dabei die Geschichte. Seit 1972 ist er Schatzmeister des Geschichtsvereins Aalen, außerdem ist Roland Uhl im Archivteam der Firmenhistoriker aktiv. Zusammen packen sie vor Ort mit an, kennzeichnen Dokumente und Ordner und leisten so wertvolle Archivierungsarbeit. Roland Uhl ist überzeugt: „Ohne Geschichte wäre die Welt sehr arm.“

Gerd Heimisch

M.A. | Autor
Was mich antreibt? Die verborgenen Geschichten und Emotionen hinter den Fakten zu suchen und darzustellen.

Gerd Heimisch (Jahrgang 1960) ist als professioneller Texter bei den Firmenhistorikern unter anderem für die Umsetzung großer Firmenchroniken und Ausstellungstexte verantwortlich. Seine beruflichen Wurzeln liegen in der Werbebranche - lange war er als Werbetexter, Konzeptionierer und Markenberater tätig - sein Interesse galt jedoch schon immer auch der Geschichte. „Die Vergangenheit bildet das Fundament ohne das man zur Gestaltung der Zukunft keine Orientierung hätte“. Gerd Heimisch studierte in München Politik, Kommunikation und Geschichte, bis heute liebt er es in jedes Detail der Vergangenheit einzutauchen. Die Geschichten, die dabei entstehen, sind nicht nur unterhaltsam und eingänglich wie Werbeslogans, sondern auch detailliert und historisch fundiert.

Heike Krull

Assistenz der Geschäftsleitung
Erst wenn man seine Wurzeln kennt, weiß man was aus einem werden kann.

Heike Krull (Jahrgang 1963) absolvierte nach dem Abitur eine Ausbildung zur landwirtschaftlich-technischen Assistentin. Dort sammelte sie erste Einblicke in den Finanzbereich und entschied sich für eine zweite Ausbildung zur Bankkauffrau. Lange Zeit arbeitete Heike Krull anschließend als Kundenberaterin und Serviceleiterin bei der VR-Bank Aalen. Seit 2011 leistet die gebürtige Bad Uracherin wertvolle Arbeit für die Firmenhistoriker - und ist sogar ein Geschichts-Fan geworden. „In der Schule hat mir Geschichte manchmal das Leben schwer gemacht. Heute sehe ich wie spannend sie sein kann!“

Marc Ebinger

M.A. | Projektmanagement
Viele denken Geschichte wäre ,staubig‘. Umso mehr freue ich mich, bei den Firmenhistorikern Inhalte für ein breites Publikum aufzubereiten.

Marc Ebinger (Jahrgang 1988) war schon immer fasziniert von der Welt der Römer und Kelten. So begann der geborene Nürtinger 2008 Geschichte und Skandinavistik in Tübingen und Uppsala zu studieren. „Im Studium erkannte ich, dass man alle Aspekte des Alltags - von Regierungen über Sprachen bis zu kulturellen Gewohnheiten - nur versteht, wenn man ihre historische Entstehung kennt.“ Aus seiner Faszination für die Vergangenheit hat Marc Ebinger nun einen Beruf gemacht: Als Projektmanager bei den Firmenhistorikern freut er sich, mit Geschichte eine Brücke zwischen Wirtschaft und Forschung zu bauen.

Martin Burkhardt

Dr. phil. | Projektmanagement Archiv
Wer ohne Vergangenheit lebt, der lebt auch ohne Zukunft. Und wer behauptet, aus der Geschichte könne man nichts lernen, den frage ich: Woher denn sonst?

Martin Burkhardt (Jahrgang 1962) ist der Archivprofi bei den Firmenhistorikern. Nach seinem Studium der Geschichte und Deutsch in Tübingen, absolvierte er ein Archivreferendariat in Karlsruhe und Marburg (Abschluss mit dem Zweiten Staatsexamen) und arbeitete lange im Wirtschaftsarchiv Baden-Württemberg. Seit 2010 ist er Erster Vorsitzender des Heimat- und Altertumsvereins Heidenheim. Auch nach all den Jahren, in denen sich Martin Burkhardt mit historischen Themen befasste, ist die Wissbegierde seine größte Motivation. „Die Vergangenheit - das ist nicht nur eine andere Zeit, sondern eine ganz andere Welt, ein anderer Horizont. Ich verstehe die Menschen, die aus den Quellen zu mir sprechen, nur teilweise. Dennoch gibt es nichts Spannenderes, als diesen Horizont wenigstens ansatzweise zu durchstoßen.“

Michèle Wrobel

M.A. | Archivteam
Als Historikerin habe ich die Möglichkeit in die verschiedensten Epochen, Situationen und Persönlichkeiten zu schlüpfen und ihnen auf den Grund zu gehen.

Michèle Wrobel (Jahrgang 1989) begann 2009 mit dem Studium der Geschichte und Kunstgeschichte an der Uni Stuttgart. Neben ihrer Tätigkeit bei den Firmenhistorikern ist sie derzeit Doktorandin im Bereich Landesgeschichte. Mit ihrer Arbeit als Historikerin will Michèle Wrobel ihren Teil dazu beizutragen Kulturgut zu sichern, wieder zu entdecken und Wissen zu vermitteln. Denn eine erfolgreiche Zukunft braucht stets den Rückblick auf die Vergangenheit. „Das gilt nicht nur für das Weltgeschehen, sondern auch für das eigene Leben“, so Michèle Wrobel . “Wir knüpfen an Erfolge an, die wir erreicht haben und wachsen an Fehlern, die wir begangen haben. Wenn wir den Blick auf unsere Wurzeln nicht verlieren, erwächst aus ihnen neues Potenzial für künftige Erfolgsgeschichten.“

Ingrid Herter

Archivteam
Es motiviert mich bei den Firmenhistorikern tätig zu sein.

Ingrid Herter war mehr als 40 Jahre bei der VR-Bank Aalen beschäftigt, davon 35 Jahre im Vorstandssekretariat. Doch auch in ihrem wohlverdienten Ruhestand ist sie nicht untätig. Ingrid Herter ist Teil des Archivteams Firmenhistoriker, das vor Ort in den Projekten eingesetzt wird. Dabei macht es ihr Spaß in die Vergangenheit und die Archive verschiedener Unternehmen einzutauchen. Denn: „Ohne Geschichte wäre die Welt doch langweilig“, findet die Essingerin.

Lars Lächele

B. Sc. | Business Infrastructure
Es macht mir Spaß, Geschäftsabläufe zu gestalten und etwas ganz Neues auf die Beine zu stellen.

Lars Lächele (Jahrgang 1990) hat sein Studium der Betriebswirtschaft mit den Schwerpunkten Human-Resource- und Change-Management, Organisationsentwicklung sowie strategische Unternehmensführung an der Ludwig-Maximilians-Universität München abgeschlossen. Momentan macht er seinen Master an der TU München im Bereich Wirtschaft mit Technologie. Bei den Firmenhistorikern hat der gebürtige Essinger die Möglichkeit, sein historisches Interesse mit seinen betriebswirtschaftlichen Kenntnissen zu verbinden und Neues zu schaffen. „Es ist sehr spannend junge Unternehmen aktiv mitzugestalten.“

Natalie Frank

B.A. | Autorin
Erinnerungen sind so wertvoll, weil sie vergänglich und einzigartig sind. Sie festzuhalten ist nicht leicht, aber wenn man sie ziehen lässt, dann sind sie für immer verloren.

Natalie Frank (Jahrgang 1983) erarbeitet für die Firmenhistoriker Texte für Bücher, Broschüren, Ausstellungen und Social-Media-Kampagnen. Schon während ihres Studiums in Mannheim (Politik und Spanisch, B.A.) arbeitete sie für verschiedene Medien, danach absolvierte sie ein crossmediales Volontariat bei der Schwäbischen Zeitung. Als gelernte Redakteurin schätzt Natalie Frank die professionelle und gründliche Recherche der Firmenhistoriker. Auf Basis der Nachforschungen in Archiven und Zeitzeugen-Interviews lassen sich immer wieder erstaunliche Geschichten in der Geschichte rekonstruieren. „Firmenchroniken haben den Ruf langweilig zu sein – aber wenn sie gut gemacht sind, dann bewahren sie nicht nur Wissen, sondern können auch richtig spannend sein.“

Carmen Palm

M.A. | Projektmanagement
Mein Ziel ist es Firmengeschichten zu schreiben, die noch in 50 Jahren überzeugen!

Carmen Palm (Jahrgang 1979) studierte Empirische Kulturwissenschaft, Kunstgeschichte und BWL in Tübingen. Ihr besonderes Interesse gilt den kleinen Dingen, die große Veränderungen im Leben und im Arbeitsalltag der Menschen mit sich bringen, wie neue Technologien, Produkte und Dienstleistungen. Sich für die eigene Vergangenheit zu interessieren bedeutet für die geborene Fränkin, ein Bewusstsein für Nachhaltigkeit zu haben und in Generationen zu denken. Die individuelle Geschichte birgt für Carmen Palm einen wertvollen Schatz an Ressourcen, eine Sammlung von Potentialen und Optionen.

Rainer Lächele

Dr. phil. Dr. habil. theol. | Geschäftsführer
Wer die Geschichte versteht, findet sich leichter in den Höhen und Tiefen der Gegenwart zurecht.

Obwohl Dr. Rainer Lächele (Jahrgang 1961) seit mehr als 25 Jahren historische Themen recherchiert und publiziert, interessiert ihn immer noch die eine Frage: „Warum sind die Dinge, wie sie sind?“ Nachdem er in Tübingen und Gießen Geschichte, Evangelische Theologie und Politikwissenschaften studierte, promovierte und habilitierte, war Dr. Rainer Lächele ein Jahrzehnt in Forschung und Lehre tätig. 2001 machte sich der gebürtige Aalener als freier Historiker in seiner Heimatstadt selbstständig. Jedes neue Projekt ist eine spannende Aufgabe. „Es fasziniert mich noch immer herauszufinden, warum die Dinge heute so sind wie sie sind.“

Hans Holz

Archivteam
Ohne Geschichte wäre die Welt viel ärmer.

Hans Holz ist gelernter Groß- und Außenhandelskaufmann und Bankkaufmann. Sein Interesse für die Geschichte brachte ihn nach seiner beruflichen Laufbahn zu den Firmenhistorikern. Als Mitglied des Archivteams bringt er systematische Ordnung in die Keller der Unternehmen und macht so die Geschichte leichter zugänglich. Denn Zukunft braucht Herkunft findet auch Hans Holz. „So kann man Neuerungen positiv gegenüberstehen ohne die eigenen Wurzeln zu vergessen.“