Firmenhistoriker
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Was macht eigentlich ein Unternehmenshistoriker?

Das Magazin managerSeminare (Juni 2011) hat in seiner Reihe "Spezialisten in Serie" ein Porträt der Firmenhistoriker geschrieben:

"Für Unternehmen kann es sich lohnen, nicht immer nur nach vorne zu schauen. Wer sich statt Zukunfts- auch mal Geschichtsforscher ins Haus holt, kann aus den Einsichten in die Vergangenheit oft direkten Nutzen für Gegenwart und Zukunft ziehen. Was ihre Arbeit in puncto Firmenkultur, Führung und Personalmarketing bewirkt, verraten im vierten Teil unserer Jobprofil-Reihe zwei Unternehmenshistoriker: Rainer Lächele und Ingo Stader." Lesen Sie mehr managerSeminare159

 

Dr. phil. Dr. habil. theol. Rainer Lächele

Jahrgang 1961. Seit über 25 Jahren recherchiere und publiziere ich über historische Themen. Nach über einem Jahrzehnt Forschung und Lehre habe ich mich 2001 als freier Historiker selbstständig gemacht. Mein Interesse an der Frage, warum die Dinge heute so sind, wie sie sind, hält an - auch auf so unterschiedlichen Gebieten wie der Kommunikation im 18. Jahrhundert, Lebensläufen im Nationalsozialismus oder der Geschichte der Energieversorgung.

Harald Binder M.A.

Jahrgang 1956. Zum Geschichts- und Soziolo­gie­studium kam ich Anfang der 90er Jahre auf dem zweiten Bildungsweg. Zuvor züchtete ich über ein Jahrzehnt lang für die Spitzen­forschung Halbleiter- und Supraleiter-Kristalle. Schwerpunkt des Studiums bildete das Thema Energie und Gesellschaft. Als freier Historiker seit 2000 verbindet sich bei mir das Interesse für die Sozialgeschichte der wissenschaftlich-technologischen Entwicklung mit der Nutzung neuer Medien für Recherche und Präsentation.

Dr. phil. Ingo Stader

Jahrgang 1966. Nach mehreren Jahren PR-Arbeit in der Finanzbranche zuletzt als Pressesprecher bei der Citibank/TARGOBANK bin ich wieder zu meinen Wurzeln zurückgekehrt: Von Hause aus bin ich Historiker und war immer wieder erstaunt, welche Schätze im Gedächtnis des eigenen Unternehmens ungenutzt im Verborgenen liegen. Meine Erfahrung hat mich gelehrt: Unternehmensgeschichte stiftet in einer fragilen Welt Identität und Orientierung. Dieses Kapital zielgerichtet einzusetzen, ist das, was ich mit Gechichtskommunikation erreichen will. 

Carmen Palm M.A.

Jahrgang 1979. Nach Auslandsaufenthalten studierte ich Empirische Kulturwissenschaft, Kunstgeschichte und BWL. Dabei legte ich einen Schwerpunkt auf die Geschichte der Fotografie und konnte bei verschiedenen Ausstellungen mitwirken. Derzeit arbeite ich an einer wissenschaftshistorischen Dissertation. Als freie Kulturwissenschaftlerin habe ich bei Unternehmensgeschichten insbesondere Interesse an den Wandlungen des (Arbeits-)Alltags durch Technologien, Produkte und Dienstleistungen.

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