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11 1618–1648 Der Dreißigjährige Krieg bringt die Papierproduktion weithin zum Erliegen und Reutlingen sorgten für Wettbewerb.2 Aus dem Jahr 1527 gibt es eine Papierordnung, die durch den Zusammenschluss der Reutlinger Papierer in einer Bruderschaft entstanden ist. Sie wurde gemeinsam von den Inhabern der Papiermühlen, den Meistern, und ihren Gesellen verabschiedet und vom Stadtrat bestätigt. Sie regelte unter anderem die Ausbildungszeit oder das tägliche Arbeitsquantum. Den Dreißigjährigen Krieg überstanden nur sehr wenige Papiermühlen. Fünf der sieben Reutlinger Papiermühlen gingen unter  – darunter die Reutlinger Bruderschaft.3 Auch die Heidenheimer Papiermühle wurde in dieser Zeit niedergebrannt. Diese schlimme Zeit hinterließ ihre Spuren; nur wenige Mühlen, wie die in Esslingen, waren unbeschadet davongekommen. Und nicht zu vergessen: Die im relativ abgelegenen Unterkochen 1613 gegründete Papiermühle 1527 Zusammenschluss der Reutlinger Papierer in einer Bruderschaft Jost Ammann warf in seinem Ständebuch von 1568 einen Blick in eine zeitgenössische Papiermacherwerkstatt.


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