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Firmenhistoriker

»Ein Zeichen des Willens der deutschen Wissenschaft und Industrie zum Wiederaufstieg.« In diesem gesellschaftlichen Kontext sah der erste Institutsleiter Pro- fessor Wilhelm Eitel 1926 die Gründung des Kaiser-Wilhelm-Instituts für Silikatforschung in Berlin-Dahlem. Schwerpunkte der Forschung, Innovationen für Industrie und Gesellschaft aber auch menschliche und persönliche Schicksale einzelner Forscher und Forscherinnen zeichnet diese Institutsgeschichte nach: die erste Phase als Kaiser- Wilhelm-Institut und seine Rolle während der NS-Zeit, den Neube- ginn als Max-Planck-Institut in Würzburg 1948, die Entscheidung, das Institut 1971 in die Fraunhofer-Gesellschaft zu integrieren und die Entwicklung zum heutigen Fraunhofer-Institut für Silicatforschung ISC. Forschung im Dienst der Wirtschaft und Gesellschaft durchzieht dabei wie ein roter Faden die Geschichte des Instituts. Ausgehend von den Forschungsschwerpunkten Glas und Keramik wurden ganz neue Werk- stoffklassen erfunden wie die ORMOCER®e, die innovative Lösungen für Industrie, Medizintechnik und im Kulturgüterschutz ermöglichen. Unter dem aktuellen Institutsleiter Professor Sextl stehen heute die Schlüsselthemen Energie, Umwelt und Gesundheit im Zentrum der For- schungsaktivitäten. Der futuristische Neubau am Hauptsitz Würzburg ist das augenfällige Zeichen der Weiterentwicklung des Fraunhofer ISC im 21. Jahrhundert.


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