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Bescheidener Anfang in bester Nachbar- 1926, zum Direktor wurde der bereits genannte schaft Danach ging alles relativ schnell: Noch im Professor Dr. Wilhelm Eitel berufen, der bis dahin Dezember 1925 genehmigte der Senat der Kaiser- an der Universität Königsberg geforscht und gelehrt Wilhelm-Gesellschaft, Verhandlungen mit der hatte. Über den Berufungsvorgang schweigen die Glas-, der keramischen und der Zementindustrie zur Quellen, es liegt aber nahe, dass Eitel als Mitiniti- Gründung eines »KWI für Silikatchemie« zu führen.10 ator des Instituts fungierte und sich dabei selbst als Die Gründung des Instituts erfolgte zum 1. April Institutsleiter positionierte.11 1926 drücklich daraufhinweisen, dass das Institut nicht Kaiser-Wilhelm-Institut»Darf ich bei dieser Gelegenheit nochmals aus für Silikatchemie genannt werden darf. Es ist nicht bloß ein chemisches Institut, sondern umfasst auch die Physik, die Mineralogie und andere Forschungszweige bei den Silikaten. Ich bitte daher ergebenst, darauf achten zu wollen, dass ich den Name Kaiser-Wilhelm-Institut für Silikatforschung wünsche.« Professor Wilhelm Eitel 16


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