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Firmenhistoriker

Diese fast künstlerische Ader im Schaffen von Ettore Bugatti traf Als andere Hersteller längst zur Serienfertigung und zur Anwendung bei Helmut Feierabend auf eine lebenslange Gegenliebe. Der Kunst- effizienterer Fertigungsmethoden übergegangen waren, beharrte schmied in ihm erkannte in diesem hohen optischen Anspruch Bugatti auf der aufwendigen, mit viel Handarbeit verbundenen ein Stück weit auch sich selbst. Eine Art Wesensverwandtheit, Produktionsweise seiner Wagen. Mit Folgen: Nach dem Zweiten die sich auch auf die meisterliche Handwerksqualität und die Weltkrieg konnte sich das Unternehmen nicht von den wirtschaftli- technische Findigkeit erstreckte. Noch Jahrzehnte nach seiner chen Verwerfungen und der Zerstörung der Fabrikanlagen erholen. ersten Begegnung mit der Marke Bugatti schwärmte Helmut Fei- Zudem waren die Konstruktionen nach dem Tod des Gründers erabend über ein mechanisches Bremsdifferenzial, das lange vor 1947 nicht mehr auf dem Stand der neuesten Technik und vielen der Erfindung der hydraulischen Bremse für eine gleichmäßige erschien das Design nun zu extravagant. 1963 musste Bugatti den Verteilung der Bremskraft sorgte. Betrieb einstellen. – 14 –


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