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Firmenhistoriker

1960 Das neue Domizil: 1962 Die Firma wächst Neubau in der Wilhelm- 1964 Wien-Straße 1975. 1966 Tradition bekommt In der alten Werkstatt Paradiesstraße: 1970 1968Brotzeit mit Thomas Feierabend im Vordergrund. eine Zukunft. 1972 1974 Wie aus einer Würzburger Hinterhofwerk- 1976 statt eine erste Adresse für Oldtimerfans 1978 aus aller Welt wird. 1980 Die Bugatti-Kühler sorgten dafür, dass aus Helmut Fei- 1982 erabends Firma schnell ein florierendes Geschäft wurde. 1984 Zumal sein handwerkliches Geschick immer stärker auch für andere Aufgaben der Oldtimerrestaurierung vier Jahrzehnte lang treu bleiben. Helmut Feierabend 1986 gefragt war. Noch 30 Jahre später erinnerte sich der und seine Mitstreiter waren Autodidakten, die sich 1988 Firmengründer: „In dieses Geschäft bin ich eigentlich richtig reingedrängt worden.“2 Bald schon war der Ar- Know-how war Helmut Feierabend zu wenig. Deshalb 1990vieles selbst beibrachten. Aber dieses selbst erworbene beitsanfall alleine nicht mehr zu bewältigen, Mitarbeiter drückte er nochmals die Schulbank und erwarb den 1992 von Helmut Feierabend, dass er diese am liebsten aus später, auch noch im Karosseriebauhandwerk. Mit 1994Meistertitel im Kraftfahrzeugwesen und, einige Jahremussten eingestellt werden. Es gehörte zur Philosophie autofremden Berufen rekrutierte. Was er brauchte, waren Fug und Recht konnte er sich fortan „Meister dreier 1996 Improvisationstalente, die über eine Menge Kreativität Klassen“ nennen. 1998 und handwerkliches Können verfügten und mit der 2000 gleichen Leidenschaft ans Werk gingen wie er selbst. Mitten in die Aufbauphase des noch jungen Unterneh- mens fiel der erste Umzug. Nachdem der Vermieter, 2002 Kein Wunder also, dass Feierabend im Laufe der Zeit die Firma Bergert, von Volkswagen übernommen 2004 und einen Landmaschinenmechaniker beschäftigte. Suche nach einem neuen Domizil in Würzburg wurde 2006wurde, erhielt Feierabend die Kündigung. Auf derneben zwei Werkzeugmachern auch einen Elektriker Und einen weiteren Kunstschmied: Gerhard Kaus war man in der Paradiesstraße fündig, wo wenig repräsen- 2008 einer der ersten Mitarbeiter – und sollte der Firma über tative, aber ausreichend große Kellerräume bezogen 2010 2012 2 BMW Magazin 2/1992, S. 74 2014 – 11 –


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